Live-Kritik: “Die Versenkung des Atom-U-Boots Kursk durch den Feigling Steven Jobs” aus Zürich

Eine absurde Komödie

Schon der Titel zu Timo Krstins Inszenierung ist ungewöhnlich. Der Zürcher Regisseur hat Bela Lugosi, Mina Murray, Michael Schumacher und dessen heimliche Schwester auf eine wirre, bunte Suche nach Steve Jobs geschickt, der nicht verstorben ist, sondern im Baikalsee die kapitalistische Weltrevolution plant. Zwischendurch wird noch gegen das Stadttheater aufgehetzt und Operngesang eingebracht. Die herausragende schauspielerische Leistung verknüpft alle losen Szenen zu einem amüsanten Theaterabend.

Kommentar: Madleen Schröder
Kamera: Angela Ölscher
Schnitt: Christoph Brüggemeier